Aktuelles

20.03.20

SOMM und GDM: Soforthilfe unabdingbar!

Durch die Folgen der Corona-Pandemie ist die wirtschaftliche Existenz der
Musikinstrumenten– und Musikequipmentbranche (MI-Branche) massiv betroffen und damit einhergehend die Arbeitsplätze der Branche in Gefahr.

Durch die Unterbrechung von Lieferketten wird das Herstellen und Fertigen von Instrumenten zunehmend unmöglich. Wichtige Handelsplattformen wie Messen fallen aus bzw. werden verantwortungsbewusst verschoben. Diese Vertagung von Messen stellt aber einen - nicht zuletzt auch wirtschaftlich – harten Einschnitt für die Branche dar, ist aber unter den gegebenen Umständen eine notwendige Maßnahme, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus zu reduzieren.

Der stationäre Musikfachhandel musste im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen schließen und verliert so seine Existenzgrundlage.

Darüber hinaus sind alle drei Bereiche (Hersteller, Vertriebe, Musikfachhandel) – nicht zuletzt durch das sehr enge Zusammenspiel und Verhältnis mit den anderen Sektoren der Musikwirtschaft – stark von den Auswirkungen des Coronavirus beeinträchtigt: Fallen Konzerte und Veranstaltungen flächendeckend aus, gibt es keinen Bedarf mehr für das entsprechende Equipment durch Künstler und Veranstalter.

Insbesondere möchten wir in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass gerade im Hinblick auf die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen der MI-Branche eine sofortige Umsetzung – vor allem im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Liquidität der betroffenen Unternehmen – noch im März unerlässlich ist.

Nur durch sofortige, unkomplizierte Entlastungen und/oder Zuschüsse können Insolvenzen abgewendet und Arbeitsplätze nachhaltig gesichert werden.


TYPO3