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20.09.05

HDE: Die Wahl ist vorbei, die Probleme bleiben

Zum Ausgang der Bundestagswahl äußerte sich am Montag, den 19. September, in Berlin der Präsident des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hermann Franzen: "Die Wahl ist zu Ende, der Ausgang ein Debakel, die Probleme bleiben: Wir brauchen dringend mehr Wirtschaftswachstum, das zu mehr Beschäftigung führt. Das ist die zentrale Aufgabe einer neuen Bundesregierung, ganz gleich wie sie zusammengesetzt ist."

Es müsse so schnell wie möglich eine nachhaltig handlungsfähige Regierung gebildet werden, so Franzen weiter, die die drängenden Reformen im Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht anpacke und den Staatshaushalt konsolidiere.

Für Handel und Mittelstand habe die Belebung der Binnenkonjunktur höchste Priorität. Die Sozialversicherungsbeiträge müssten gesenkt und das Steuerrecht vereinfacht werden, fordert Franzen. Auch im Bereich der Altersversorgung, bei Gesundheit, Bildung und beim Bürokratieabbau bestehe dringender Handlungsbedarf. Investoren und Konsumenten müssen wissen, wohin die Reise geht. "Eine instabile Regierung und Dauerwahlkampf mit ungewissem Ausgang wären das letzte, was unser Land braucht, um endlich wieder nach vorn zu kommen.", schloß Franzen.


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